Juristischer Vorbereitungsdienst

Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare möchte ich herzlich einladen, bei mir einen Ausbildungsabschnitt zu verbringen.

 

Nach dem Juristenausbildungsgesetz NRW sollen Referendarinnen und Referendare lernen, „auf der Grundlage ihrer im Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten eine praktische Tätigkeit in Rechtsprechung, Verwaltung und Rechtsberatung aufgeschlossen für die Lebenswirklichkeit im Geiste eines demokratischen und sozialen Rechtsstaates und unter Berücksichtigung der fortschreitenden europäischen Integration innerhalb der Europäischen Union eigenverantwortlich wahrzunehmen.“ (§ 39 Abs. 1 JAG NRW)

Die Pflichtstationen des juristischen Vorbereitungsdienstes geben Einblick in die Arbeit eines ordentlichen Gerichts in Zivilsachen, der Staatsanwaltschaft bzw. eines ordentlichen Gerichts in Strafsachen, einer Verwaltungsbehörde und einer Rechtsanwältin bzw. eines Rechtsanwalts. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt in Tätigkeiten rund um Rechtsstreitigkeiten. Aufgabe der Notarinnen und Notare ist es hingegen, Rechtsstreitigkeiten im Vorfeld zu vermeiden. Dass die vorsorgende Rechtspflege ein spannendes Betätigungsfeld ist, möchte ich Ihnen gerne zeigen. Gerne biete ich Ihnen die Gelegenheit, Ihre Wahlstation gemäß § 35 Abs. 2 Nr. 5 JAG NRW bei mir zu verbringen und den vielfältigen und erfüllenden Notarberuf hautnah zu erleben. 

 

Übrigens: Gemäß § 35 Abs. 4 JAG ist es auch möglich, einen Ausbildungsabschnitt aus der zehnmonatigen Rechtsanwaltsstation (§ 35 Abs. 2 Nr. 4 JAG NRW) von drei Monaten bei einer Notarin oder einem Notar abzuleisten.

 

Sprechen Sie mich gerne an, wenn Sie eine Station Ihres Referendariats bei mir verbringen möchten.