Stiftungen

Eine Stiftung ist eine verselbstständigte Vermögensmasse, die der vom Stifter oder der Stifterin festgelegten Zweck erfüllt. Anders als eine Gesellschaft, die ihren Rechtsträgern gehört, gehört das Vermögen der Stiftung „sich selbst“. Sie kann niemals verkauft werden, ihr Vermögen ist vor Zersplitterung geschützt. Die Stiftung ist damit in ihrer Beständigkeit konkurrenzlos.

Stiftungen können gemeinnützig sein – oder privatnützig. Immer größerer Beliebtheit erfreut sich die sogenannte Familienstiftung. Hierbei sind die Begünstigten der Stiftung die Familienmitglieder des Stifters bzw. der Stifterin. Das eingebrachte Vermögen kann über Generationen hinweg für die Familie erhalten werden und bleibt dem Willen des Stifters bzw. der Stifterin unterstellt. Die Familienstiftung eignet sich hervorragend als Instrument der asset protection: Durch die Einbringung in die Stiftung ist das Vermögen vom Schicksal der Begünstigten unabhängig. Tod, Pfändungen, Insolvenz, Scheidung, Verschwinden - all dies kann bei Gesellschaften zu Problemen führen, wenn es eine Person aus dem Gesellschafterkreis betrifft. Anders bei Stiftungen: Weder die Stiftung selbst noch die anderen Begünstigten sind tangiert, wenn einer der genannten Fälle einen Begünstigten betrifft.

 

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