Unternehmen

Damit es im Unternehmen rund läuft, müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen richtig gestaltet sein. Außerdem ist die fortlaufende Einhaltung rechtlicher Vorgaben unerlässlich. Nicht nur die Wahl der falschen Rechtsform bei Gründung kann fatale Auswirkungen haben. Auch die unterlassene Löschung eines bereits abberufenen Geschäftsführers im Handelsregister kann für die Gesellschaft böse enden. Gerne helfe ich Ihnen, rechtliche Fallstricke zu umschiffen und begleite Sie in allen Phasen Ihrer unternehmerischen Karriere – bei der Gründung, bei kleinen und großen Veränderungen, bei einer Betriebsaufgabe und bei der Überleitung des Unternehmens auf die jüngere Generation.

Gründung
Verkauf
Umwandlungen
Nachfolge
Sonstiges

Gründung

Die Wahl der Rechtsform

Was ist die richtige Rechtsform für mein Start-Up? 

Eine wichtige Weichenstellung für jede Gründerin und jeden Gründer ist die Wahl der richtigen Rechtsform. Die Rechtsform ist zum einen ausschlaggebend für die Außenwahrnehmung. Zum anderen ist sie maßgeblich für die Buchhaltungspflichten, die Besteuerung und die Haftung. Entscheidende Aspekte, die für oder gegen eine bestimmte Rechtsform sprechen, sind unter anderem das Wachstumspotential und die damit verbundene Höhe des unternehmerischen Risikos und der Kreis der Gründerinnen bzw. Gründer. Für  jemanden, der als One-(Wo)Man-Show ohne Fremdkapital in einem etablierten Markt tätig ist, stellt sich die Gründungssituation grundlegend anders dar als für das Gründungs-Trio mit einer völlig neuen Geschäftsidee, das mit innovativen Finanzierungsformen ein Produkt zur Marktreife entwickelt. Für das Start-Up ist in aller Regel die GmbH die passende Rechtsform. Der Gesellschaftsvertrag wird individuell auf die Bedürfnisse der Gründer und diejenigen späterer Investoren zugeschnitten. Daneben können weitere Absprachen zwischen den Beteiligten im Rahmen eines shareholder agreementsgetroffen werden. 

 

Sprechen Sie mich gerne an, wenn ich Sie auf Ihrem spannenden Weg begleiten darf.

Überblick über die einzelnen Rechtsformen:

GmbH

Die mit Abstand am meisten genutzte Rechtsform für Neugründungen ist unter den Gesellschaften die GmbH. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass ihre Gesellschafterinnen und Gesellschafter nicht für ihre Verbindlichkeiten haftet. Für eine GmbH ist ein Stammkapital von mindestens 25.000 Euro erforderlich, das bei einer Gründung mindestens zur Hälfte eingezahlt werden muss. 

 

Wie gründe ich eine GmbH?

Die Gründung einer GmbH erfolgt in mehreren Schritten. Der erste Akt zur Gründung ist die Beurkundung der Gründungsurkunde. Um eine solche vorzubereiten, benötige ich von Ihnen im Wesentlichen folgende Angaben:

-      Wie soll die Firma der GmbH lauten?

-      Was ist der Unternehmensgegenstand?

-      Wo hat die GmbH ihren Sitz und ihre inländische Geschäftsanschrift?

-      Wer ist an der GmbH beteiligt?

-      Wer wird Geschäftsführer?

Neben diesen Angaben, die immer benötigt werden, gibt es eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten des Gesellschaftsvertrags, die insbesondere bei Mehr-Personen-Gesellschaften in Betracht kommen. Sind mehrere Gesellschafter beteiligt, ist zum Beispiel zu überlegen, ob die Anteile frei verkäuflich sein sollen oder welche Rechte die Erben eines Gesellschafters erhalten sollen.

 

Nachdem die Gründung beurkundet worden ist, erhalten Sie von mir eine beglaubigte Abschrift der Urkunde, mit der Sie ein Geschäftskonto für die GmbH bei einer Bank Ihrer Wahl eröffnen können. Erst nachdem das Stammkapital eingezahlt worden ist, kann die Gesellschaft im Handelsregister eingetragen werden.

 

Bitte beachten Sie, dass die GmbH als solche erst mit der Eintragung im Handelsregister entsteht. Für alles, was vor dieser Eintragung im Namen der GmbH getan wird, haften die Handelnden persönlich.

UG (haftungsbeschränkt)

Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) oder kurz UG (haftungsbeschränkt) ist die „kleine Schwester“ der GmbH. Sie kann mit einem Stammkapital unter 25.000 Euro gegründet werden. Nach dem Gesetz ist es sogar möglich, eine solche Gesellschaft mit nur 1 Euro Stammkapital zu gründen. Allerdings sollte gut überlegt werden, wie sinnvoll dies angesichts der Außenwirkung und der Gründungskosten ist. Wichtig ist, dass in der UG (haftungsbeschränkt) solange ein Viertel des Jahresgewinns in die Rücklage einzustellen ist, bis eine Kapitalerhöhung auf 25.000 Euro möglich ist und die UG (haftungsbeschränkt) zur GmbH erstarkt. Bis dies geschieht, muss die Gesellschaft zwingend den Firmenzusatz Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) oder UG (haftungsbeschränkt) tragen.

Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ist die Urform der Personengesellschaft. Teilweise wird sie auch als BGB-Gesellschaft bezeichnet. Für sie bedarf es keines Eintrags in ein Register, keines schriftlichen Vertrags und keines Kapitals. Ausreichend ist eine Mehrzahl von Personen, die sich zu einem gemeinsamen Zweck zusammenschließen und jeweils einen Beitrag zur Förderung dieses Zwecks leisten. So kann eine GbR bereits dann vorliegen, wenn sich ein paar Freundinnen und Freunde zu einer Party verabreden, bei der alle etwas fürs leibliche Wohl beisteuern sollen. Während sich nach Erreichen des Gesellschaftszwecks die Abwicklung dieser Party-GbR in der Verteilung bzw. Entsorgung der Reste vom Buffet erschöpft.

Offene Handelsgesellschaft (oHG)

Die Offene Handelsgesellschaft (oHG) unterscheidet sich dadurch von der GbR, dass ihr Zweck in dem Betrieb eines Handelsgewerbes liegt. Ein Handelsgewerbe wiederum ist ein Gewerbebetrieb, der nach Art und Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Betrieb erfordert. Wie bei der GbR haften hier alle Gesellschafterinnen und Gesellschafter unbeschränkt persönlich.

Kommanditgesellschaft (KG)

Bei einer Kommanditgesellschaft hingegen gibt es zwei Arten von Gesellschaftern oder Gesellschafterinnen: Persönlich haftende Gesellschafter oder Gesellschafterinnen (phG) und solche, die nur mit ihrer Hafteinlage haften (Kommanditisten bzw. Kommanditistinnen). Wichtig ist in diesem Zusammenhang die sogenannte negative Publizität des Handelsregisters. Diese bedeutet, dass die Haftungsbeschränkung des Kommanditisten oder der Kommanditistin erst mit ihrer Eintragung in das Handelsregister Dritten gegenüber Wirkung entfaltet. 

GmbH & Co. KG

Eine Sonderform der Kommanditgesellschaft ist die GmbH & Co. KG, bei der die einzige persönlich haftende Gesellschafterin eine GmbH ist. Diese Gesellschaftsform vereint den Vorteil der Kapitalgesellschaft – nämlich die Beschränkung der persönlichen Haftung - mit den Vorteilen der Personengesellschaft. Gründung und Handhabung sind hier etwas aufwändiger, da zwei Gesellschaften – nämlich die KG und ihre Komplementär-GmbH – existieren.

Einzelkaufmann / Einzelkauffrau (e.K.)

Selbstverständlich ist es auch möglich, ein Unternehmen als Einzelkaufmann bzw. Einzelkauffrau zu führen. Das Unternehmen ist hierbei in besonderem Maße mit der Inhaber-Person verknüpft: Eine Trennung zwischen Betriebsvermögen und Privatvermögen findet nicht statt, der Inhaber bzw. die Inhaberin haftet mit dem gesamten Vermögen persönlich für die Verbindlichkeiten des Unternehmens. Aus diesem Haftungsrisiko resultiert ein besonders hohes Ansehen eingetragener Kaufleute im Handelsverkehr. Es empfiehlt sich, die Vor- und Nachteile dieser Unternehmensform bezogen auf das konkrete unternehmerische Vorhaben sorgfältig abzuwägen. 

Kleingewerbetreibende können durch Eintragung in das Handelsregister den Status als e. K. erreichen. Erfordert Ihr Unternehmen nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb (zum Beispiel weil Sie international tätig sind, mehrere Betriebsstätten unterhalten, ein vielfältiges Angebot offerieren oder vielfältige Geschäftsbeziehungen haben), sind Sie auch ohne Eintragung in das Handelsregister Kaufmann bzw. Kauffrau im Sinne des Gesetzes.

Bitte beachten Sie, dass die handelsrechtliche Einordnung weder mit dem verbraucherrechtlichen Begriff des Unternehmers noch mit der steuerrechtlichen Einordnung als Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuerrechts deckungsgleich ist. Zu steuerlichen Fragen empfehle ich Ihnen die Rücksprache mit Ihrer Steuerberaterin bzw. Ihrem Steuerberater.

Aktiengesellschaft (AG)

Eine Aktiengesellschaft hat ein Grundkapital von mindestens 50.000 Euro. Diese Gesellschaftsform unterliegt strengen gesetzlichen Vorgaben im Hinblick auf die Gestaltung der Satzung, von denen nicht abgewichen werden kann. Auch im Leben der AG ist eine Vielzahl formeller Vorgaben einzuhalten, etwa für die Einberufung und Abhaltung einer Hauptversammlung. Deutlich flexibler ist hingegen die GmbH.

Verkauf

Der Verkauf eines Unternehmens oder einer Beteiligung an einem Unternehmen ist in einer schnelllebigen Wirtschaftswelt keine Seltenheit. Nichtsdestotrotz handelt es sich um bedeutsame Vorgänge, die eine ausgewogene Vertragsgestaltung erfordern. Der Kauf eines gesamten Unternehmens ist auf zwei Wegen möglich, nämlich als sog. asset deal, bei dem alle einzelnen Güter eines Unternehmens durch dieses selbst verkauft werden, sowie als sog. share deal, bei dem die Anteile an dem Unternehmen verkauft werden. Bei Letzterem findet lediglich ein Gesellschafterwechsel statt. Da zumeist auch steuerliche Aspekte eine Rolle spielen, ist die Einbindung eines Steuerberaters oder einer Steuerberaterin in die Vorbereitung des entsprechenden Vertrags ratsam. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater oder Ihrer Steuerberaterin sowie Ihren sonstigen wirtschaftlichen oder rechtlichen Beraterinnen und Beratern ist für mich selbstverständlich. Denn reibungslose Abstimmungen und kurze Kommunikationswege erleichtern die Umsetzung des optimalen Ergebnisses für Sie.

 

Beurkundungsbedürftig ist grundsätzlich lediglich ein Vertrag über die Veräußerung von GmbH-Anteilen bzw. Anteilen an einer UG (haftungsbeschränkt), nicht hingegen die Veräußerung von Anteilen an einer Personengesellschaft. Natürlich entwerfe und beurkunde ich auf Wunsch auch einen Veräußerungsvertrag über Anteile an einer Personengesellschaft oder stehe Ihnen bei der Vertragsgestaltung beratend zur Seite. Neben der umfassenden Erläuterung der Rechtslage dürfen Sie eine auf Ihren Fall maßgeschneiderte Lösung erwarten. Für die notwendige Handelsregisteranmeldung mit Unterschriftsbeglaubigung stehe ich Ihnen selbstverständlich auch gerne zur Verfügung.

 

Sprechen Sie mich gerne an, wenn ich Sie beim Kauf bzw. Verkauf eines Unternehmens oder einer Unternehmensbeteiligung begleiten darf. 

Umwandlungen

Umstrukturierungen von Unternehmen in rechtlicher Hinsicht können auf verschiedenen Wegen erreicht werden. Insbesondere sind hier die Maßnahmen nach dem Umwandlungsgesetz, wie Verschmelzung, Spaltung und Formwechsel zu nennen. Da die konkrete Ausgestaltung einer Umstrukturierungsmaßnahme oft steuerlich motiviert ist, ist die enge Einbindung der steuerlichen Beraterinnen und Berater der beteiligten Unternehmen ratsam. 

Gerne begleite ich Sie bei Umwandlungen oder ähnlichen Maßnahmen und stehe Ihnen für die Vorbereitung, die Beurkundung und die weitere Abwicklung mit Rat und Tat zur Verfügung. 

Umstrukturierungen von Unternehmen in rechtlicher Hinsicht können auf verschiedenen Wegen erreicht werden. Insbesondere sind hier die Maßnahmen nach dem Umwandlungsgesetz, wie Verschmelzung, Spaltung und Formwechsel zu nennen. Da die konkrete Ausgestaltung einer Umstrukturierungsmaßnahme oft steuerlich motiviert ist, ist die enge Einbindung der steuerlichen Beraterinnen und Berater der beteiligten Unternehmen ratsam. 

Gerne begleite ich Sie bei Umwandlungen oder ähnlichen Maßnahmen und stehe Ihnen für die Vorbereitung, die Beurkundung und die weitere Abwicklung mit Rat und Tat zur Verfügung. 

Nachfolge

Die Übergabe eines Unternehmens an die jüngere Generation stellt viele verschiedene Herausforderungen. Eine zukunftsorientierte Erfolgsstrategie berücksichtigt nicht nur die Interessen der unmittelbar Beteiligten, sondern stellt auch sicher, dass ein mit der Nachfolge einhergehender Wandel der Unternehmenskultur gelingt. Ein behutsames Vorgehen und die Einbeziehung der Beschäftigten im Betrieb sind dabei wichtige Faktoren. Oft wird der Prozess einer Unternehmensnachfolge daher heute von einem Coach professionell begleitet. In finanzieller Hinsicht sind steuerliche Aspekte nicht zu unterschätzen. Damit eine anfallende Steuerlast den Fortbestand des Betriebs nicht gefährdet, bedarf es eines stimmigen Konzepts, in dessen Ausarbeitung Ihre Steuerberaterin oder Ihr Steuerberater einbezogen sein sollte. Für alle rechtlichen Themen bin ich die richtige Ansprechpartnerin. Egal, in welchem Stadium der Unternehmensnachfolge Sie sich an mich wenden, gerne unterstütze ich Sie dabei, Ihr Unternehmen fit für die Zukunft zu machen und alle Beteiligten bestmöglich abzusichern. Dies gilt auch für die Absicherung bei ungeplanten Unternehmensnachfolgen, etwa bei Tod oder plötzlicher Handlungsunfähigkeit.

 

Sprechen Sie mich gerne an – ich freue mich auf Sie.

Sonstiges

Schließlich gibt es eine Vielzahl weiterer kleinerer oder größerer Veränderungen, bei denen ich Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite stehe. Insbesondere, aber nicht ausschließlich, betrifft dies die nachstehenden Maßnahmen.

 

Satzungsänderungen

Möchten Sie die Satzung Ihrer GmbH ändern, bedarf es zum einen eines mit einer ¾ Mehrheit gefassten Gesellschafterbeschlusses. Zum anderen muss dieser Beschluss notariell beurkundet werden. Dies betrifft zum Beispiel Änderungen der Firma, des Unternehmensgegenstands oder des Sitzes. Achtung: Die bloße Änderung der inländischen Anschrift einer Kapitalgesellschaft ist keine Satzungsänderung, hierzu genügt eine Anmeldung zum Handelsregister. Die inländische Geschäftsanschrift muss bei einer GmbH – anders als bei Personengesellschaften - nicht mit dem Sitz der Gesellschaft übereinstimmen. Zur Abklärung etwaiger steuerlicher Aspekte bei Auseinanderfallen von Sitz und inländischer Geschäftsanschrift empfehle ich Ihnen, mit Ihrem Steuerberater bzw. Ihrer Steuerberaterin Rücksprache zu halten. 

Für alle Beurkundungen und Handelsregisteranmeldungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Unternehmensverträge

Ein Konzern zeichnet sich dadurch aus, dass Entscheidungen auf der obersten Ebene der Muttergesellschaft getroffen werden, die für alle Tochtergesellschaften bindend sind. Rechtlich gestaltet sich dies durch Gewinnabführungs- und Beherrschungsverträge. Grundsätzlich sind reine Gewinnabführungsverträge ebenso wie reine Beherrschungsverträge möglich. In der Praxis verbreitet ist indes die Kombination aus beidem. Die Beherrschungskomponente beinhaltet, dass eine Gesellschaft sich unter die Leitungsmacht einer anderen Gesellschaft stellt. Entscheidungen können damit notfalls auch gegen den Willen der beherrschten Gesellschaft durchgesetzt werden. Die Gewinnabführungskomponente bedeutet, dass eine Gesellschaft ihren Gewinn an die andere Gesellschaft abführt bzw. die andere Gesellschaft ihren Verlust ausgleichen muss. Treffender ist daher die Bezeichnung als „Ergebnisabführungsvertrag“. 

 

Gerne stehe ich Ihnen für alle erforderlichen Beurkundungen und Entwürfe sowie Beglaubigungen der zugehörigen Anmeldungen zum Handelsregister sowie für Beratungen rund um das Thema Unternehmensverträge zur Verfügung.

 

Geschäftsführerwechsel

Ist ein Geschäftsführer oder eine Geschäftsführerin abberufen worden oder hat eine Amtsniederlegung stattgefunden, sollte dies zeitnah zum Handelsregister angemeldet werden. Denn Dritte können sich darauf berufen, dass diese Person noch zur Vertretung der Gesellschaft befugt ist. Für die Bestellung eines neuen Geschäftsführers bzw. einer neuen Geschäftsführerin bedarf es eines schriftlichen Gesellschafterbeschlusses. In diesem ist auch über die konkrete Vertretungsmacht zu beschließen, wobei dies im Einklang mit dem Gesetz und mit der Satzung der GmbH bzw. UG (haftungsbeschränkt) stehen muss. Für die Gesellschafterbeschlüsse ist Schriftform ausreichend.
 

Gerne bereite ich die Beschlüsse für Sie vor und übernehme damit die Verantwortung für die korrekten Formulierungen. Daneben stehe ich für alle Tätigkeiten rund um die Handelsregisteranmeldungen gerne zur Verfügung.

 

Bitte beachten Sie, dass bei einer nach Musterprotokoll gegründeten Gesellschaft die Bestellung eines weiteren Geschäftsführers stets dazu führt, dass nur noch alle Geschäftsführer gemeinsam zur Vertretung befugt sind und nur der in der Gründungsurkunde bestellte Geschäftsführer vom Verbot der Selbstkontrahierung und der Mehrfachvertretung befreit ist. Soll dies auch für weitere Personen gelten, bedarf es zunächst einer Satzungsänderung. Auch hierbei bin ich gerne für Sie da.

 

Wichtig ist, dass jede Person, die zum Geschäftsführer bzw. zur Geschäftsführerin bestellt worden ist, persönlich zur Unterzeichnung der Handelsregisteranmeldung erscheinen muss. Eine Vertretung ist hierbei nicht möglich, da im Rahmen der Anmeldung eine eidesstattliche Versicherung hinsichtlich möglicher Hinderungsgründe (z. B. Berufsverbot, Unterbringung, rechtskräftige Verurteilungen) abgegeben werden muss.